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2011: Mehlschwalbe und Sperlinge

Mehlschwalbe

Mit der Nachkartierung der Mehlschwalbe sollten noch vorhandene Lücken der letztjährigen Erfassung geschlossen werden.

Koordination: Klaus Witt.
Publikation: Witt, K.: Status der Mehlschwalbe (Delichon urbicum) in Berlin 2010/1. Berl. ornithol. Ber.21(2011), S. 51-58

Haus- und Feldsperling

Die beiden Sperlingsarten wurden auf insgesamt 45 Probeflächen erfasst. Mit Abstand am dichtesten besetzt waren beim Haussperling die Neubau-Wohnblockzonen (107 Individuen/10 ha), Altbau-Wohnblockzonen (89 Ind./10 ha) und Dörfer (89 Ind./10 ha), beim Feldsperling die Kleingartenanlagen (17 Ind./10 ha). Aus den lebensraumspezifischen Dichten lässt sich für 2011 auf einen stadtweiten Bestand von ca. 123.000 Brutpaaren für den Haussperling und ca. 9.600 Bp für den Feldsperling schließen. Beide Arten haben daher ihre guten bis sehr guten Bestände in den letzten Jahren halten können (Vergleich mit den Ergebnissen der BOA-Erfassung 2006: Hausperling 119.000 Bp, Feldsperling  9.200 Bp). Ebenso sind keine wesentlichen Änderungen in den Lebensraumpräferenzen zu erkennen.

Koordination: Jörg Böhner: