Stand 06.01.2021

Brutvogelerfassung an Kleingewässern
Koordinator Alessandro Kormannshaus Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das umfangreiche Programm wurde 2020 begonnen. Zwischenergebnisse wurden während der Videokonferenz im Januar vorgestellt. Der bearbeitungsstand ist erfreulich weit fortgeschritten. Die noch fehlenden Gewässer sind in der Gesamtliste rot markiert. Um eine Erfassung derselben wird gebeten.


Sperlinge

Der Haussperling wurde seit 2001 bereits viermal im Rahmen eines umfassenden BOA-Programms auf einer großen Anzahl Probeflächen kartiert. Aus den Ergebnissen ließen sich lebensraumtypische Präferenzen ableiten (besonders wichtig für die Art sind die dicht bebauten Wohnblockzonen), und es konnte gut abgesichert auf einen hohen und in letzter Zeit sogar leicht zunehmenden Bestand von derzeit ca. 150.000 Brutpaaren geschlossen werden. Da wir den bisherigen Fünfjahresrhythmus beibehalten wollen, steht 2021 eine erneute Erfassung an. Aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitung wurden sowohl auf dem Januartreffen als auch auf dem Märztreffen gegeben.

Die Methodik bleibt unverändert:
(1) Bearbeitung einer ca. 25 ha großen Probefläche, die sich eindeutig einem der städtischen Lebensraumtypen Neubau-Wohnblockzone, Altbau-Wohnblockzone, Parks/Gärten, Einfamilienhaussiedlung, Industriegebiet oder Dorfstruktur zuordnen lässt,
(2) jeweils eine Begehung in den Vormittagsstunden etwa Mitte März und Mitte April,
(3) Zählung aller gesehenen oder gehörten Individuen. Interessant für die Auswertung, aber nicht zwingend notwendig, sind getrennte Zahlen für Männchen, Weibchen und solche Individuen, deren Geschlecht nicht erkannt werden konnte. Vorrangig sollten diejenigen Flächen bearbeitet werden, für die schon Daten aus den vergangenen Erfassungen vorliegen (s. BOB 26 (2016)), da hier die Bestandsentwicklungen besonders gut verglichen werden können.

Parallel zum Haussperling wurde bisher auf den Probeflächen auch der Feldsperling erfasst. Da sich der Arbeitsaufwand nur unwesentlich erhöht, wird deshalb vorgeschlagen, auch 2021 den Feldsperling mit zu erfassen, um auch für diese Art nach weiteren fünf Jahren Vergleichswerte für den Brutbestand zu ermitteln. 
Koordinator der Erfassung der beiden Arten ist Jörg Böhner (Tel. 03328/353820, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Alle Interessierten, die schon bisher eine oder mehrere Flächen bearbeitet haben oder erstmalig bearbeiten wollen, werden gebeten, vorher einmal kurz Kontakt mit dem Koordinator aufzunehmen, um Überlappungen von Probeflächen oder Doppelzählungen zu vermeiden.